Roland Gorecki, Dortmund Agentur

Ein Haus zieht um und wird Museum ...

Ein klares Votum aus dem LWL-Kulturausschuss:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe unterstützt das Hoesch-Museum in Dortmund mit knapp 140.000 Euro dabei, ein Hoesch-Fertighaus aus Stahl aus dem Stadtteil Hombruch zum Museumsgelände in die Dortmunder Nordstadt zu translozieren und als Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Begegnungsort zu nutzen.

"Für das Hoesch-Museum besteht mit der Translozierung des Gebäudes die große Chance, seine Arbeit als Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Begegnungsort inhaltlich und räumlich auszubauen", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. "Der Stahl-Bungalow ist gleichzeitig eine Art begehbares Großobjekt aus der Palette der Hoesch-Produkte und ein Beispiel technischer Innovation. Das Haus vom Typ L 141 ist eines von nur etwa 200 hergestellten Stahl-Fertighäusern und gehört zur dritten und letzten Generation."


Foto: Roland Gorecki, Dortmund Agentur
Das Haus, in dem die Familie eines Hoesch-Ingenieurs wohnte, will das Museum an seinem bisherigen Standort zurückbauen und in Ganzteilen zum Museumsgelände transportieren. Das Umfeld des Museums verändert sich, da hier ein neues Wohnquartier entsteht. Das Hoesch-Museum möchte diesen Prozess mitbegleiten und gestalten. Im Hoesch-Bungalow soll ein Ort entstehen, der Menschen des Quartiers einlädt und der Kommunikation dient. Aus dem früheren Wohnzimmer will das Museum einen Veranstaltungs- und Begegnungsraum machen. Die früheren Schlafzimmer sollen als Ausstellungsräume dienen. An geeigneten Stellen will das Museum mit Wohnmobiliar und -accessoires ein bauzeitlich-historisches Ambiente schaffen. Für einen barrierefreien Zugang erhält das Gebäude eine Rampe. Das Hoesch-Museum plant, den Bungalow im Herbst 2022 als Museumsgebäude zu eröffnen.

 

Foto: Roland Gorecki, Dortmund Agentur

Welttag der Demokratie

Gute 51.500 Euro stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in jedem Jahr für Projekte zur Verfügung: Das Programm "Jugendarbeit und Kommunal­politik antworten auf Rechtsextremismus / Partizipation und Demokratie fördern" unterstützt im laufenden Jahr 12 Projekte.
Am heutigen "Welttag der Demokratie" tut es gut, auf diese Zukunftsinvestition zu schauen.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat aktuell 5 Themen zur Frage "Wie schauen junge Menschen in Deutschland auf die Rolle des Staates?" gebündelt: http://library.fes.de/pdf-files/dialog/17859.pdf
 
Demokratie #möglichmachen

"Was hat das mit mir zu tun?": LWLSPD-Fraktion unterstützt Neukonzeption

Die LWLSPD-Fraktion hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, dass sie eine Neukonzipierung von "Stalag 326" zu einer Gedenkstätte von nationaler und internationaler Bedeutung unterstützt. Der Erinnerungsort wird seit 1996 aus der Zivilgesellschaft heraus unterstützt und hierbei seit vielen Jahren durch die Fraktion und den LWL begleitet. Mit dem wachsenden zeitlichen Abstand zum II. Weltkrieg drängt die bewusste Pflege der Gedenstätten in Westfalen und Lippe. Leitfrage der Vermittlung von geschichtlicher Erinnerung und heutiger Alltagswirklichkeit soll sein: "Was hat das mit mir zu tun?"
 
Beschlüsse des Deutschen Bundestages und des nordrhein-westfälischen Landtages zur Mitfinanzierung der Investitionskosten liegen bereits vor. Nun gilt es für den LWL, in Kooperation mit den staatlichen und kommunalen Projektpartnern die dauerhafte Finanzierung der Betriebskosten sicherzustellen. Unser Fraktionsvorsitzender Karsten Koch erklärt dazu:
„Es ist Zeit für eine Gedenkstätte, die die Geschichte und Nachgeschichte der sowjetischen Kriegsgefangenen stärker in das öffentliche Bewusstsein rückt. Das ist ein wichtiger Teil der deutschen Verantwortung für die Folgen des Zweiten Weltkrieges. Der LWL kann hierzu in der Partnerschaft mit Bund, Land und Kommunen einen wichtigen Beitrag leisten.“

 
Der Hintergrund:
 
  • Mit rund drei Millionen Toten stellen die sowjetischen Kriegsgefangenen nach den europäischen Juden die zweitgrößte Opfergruppe der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft dar. Die Dimensionen dieses Verbrechens haben in der Erinnerungs- und Gedenkstättenlandschaft der Bundesrepublik bis heute keinen angemessenen Ausdruck gefunden.
  • Das Stammlager 326 (Stalag 326) in Stukenbrock-Senne, einem Ortsteil der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh, war zentraler Bestandteil eines Lagersystems für sowjetische Kriegsgefangene. Aus diesem Stammlager heraus wurde auch der größte industrielle Ballungsraum Deutschlands mit Arbeitskräften versorgt. Mehr als 300.000 sowjetische Kriegsgefangene durchliefen das Stalag.
  • In 2020 wurde an die Befreiung des Lagers erinnert, die im Mai 1945 stattfand - für die Landschaftsversammlung wurde in diesem Jahr eine Machbarkeitsstudie erstellt, die im Herbst Grundlage für eine Beantragung von Fördermitteln des Bundes war. Entsprechend konnte das Projekt weiter entwickelt werden, in dem der LWL eine immer deutlicher konturierte Rolle übernimmt.

 

 

"Earth Night" - Licht aus am Landeshaus des LWL

In 10 Stunden, um 22.00 Uhr, startet die diesjährige Earth Night, an der sich auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe beteiligt: Die Lichter am Landeshaus in der Stadt Münster werden für diese Nacht gelöscht - wie auch an anderen Gebäuden des Landschaftsverbands.

Die Fraktion freut sich, dass die Aktion der paten-der-nacht.de unterstützt wird - sie macht aufmerksam auf die ganz allnächtliche Lichtverschmutzung.

Jeder und jede kann sich beteiligen - und so selbst etwas #möglichmachen

LWL-Haushalt 2022: Kommunen sollen 2,553 Milliarden Euro Landschaftsumlage zahlen

Die LWLSPD-Fraktion hat eine erste Einschätzung zu den Rahmenbedingungen für den Haushalt 2022 des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vorgenommen. Aktuell geht die LWL-Verwaltung von einem Hebesatz von 15,55 Prozent bei der Landschaftsumlage aus. Bei diesem faktischen Mitgliedsbeitrag müssten die 27 Kreise und kreisfreien Städte im Jahr 2022 etwa 2,553 Milliarden Euro an den LWL zur Finanzierung seiner vielfältigen Aufgaben überweisen. Das wären rund 157 Millionen Euro mehr als noch 2021. In der mittelfristigen Finanzplanung war ein um 0,1 Prozentpunkte höherer Hebesatz vorgesehen.

LWLSPD- Fraktion gratuliert Urs Fabian Frigger!

Karsten Koch gratuliert im Namen der LWLSPD-Fraktion Urs Fabian Frigger zur Wahl als Leiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

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