"Mit 7500 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in Integrationsfirmen ist Nordrhein-Westfalen bundesweit Spitzenreiter", freute sich Norbert Wellmann, Vorsitzender des Sozialausschusses im LWL.
Nach wie vor ist es schwierig, Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen. Dies gelingt in den Integrationsunternehmen. Sie zeigen, dass es geht. Und es kommt noch besser: Neben den Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung sind weitere 4200 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen ohne Behinderung entstanden.
 
„Wir Sozialdemokraten lassen nicht nach in unseren Bemühungen besonders Menschen mit Beeinträchtigungen, die aus einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln wollen, den Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu ermöglichen.“, bekräftigte der Fraktionsvorsitzende Holm Sternbacher auf der letzten Fraktionssitzung.
Durch die engagierte Arbeit der Landschaftsverbände haben 1281 Menschen eine dauerhafte Perspektive bekommen. Besonders erfreut zeigten sich die Mitglieder der SPD-Fraktion beim LWL darüber, dass zehn Prozent davon ein Ausbildungsverhältnis begonnen haben.